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Kapselung von Maschinen und Anlagen:

Zur Schaffung eines geräuscharmen Raumes können Maschinen und Anlagen (Schallquelle) gekapselt werden.

Durch Schallschutzhauben mit einer hohen Schalldämmung und Schallabsorption, einer möglichst genauen Anpassung an die Abmessungen und Formen, verbunden mit einer uneingeschränkten Zugänglichkeit, wird eine optimale Wirtschaftlichkeit der Investition erreicht.
Die Kapselung ist eine der wirkungsvollsten Maßnahmen der industriellen Lärmbekämpfung.

Schalldämmung der Kapselwand:

Als Schalldämmung der Kapselwand kann die Schalldämmung der Bauteile angesetzt werde, aus der die Kapsel besteht. Schalldämmwerte von typischen einschaligen Kapselelementen sind:


Frequenz  63   125   250   500   1000  2000  4000  
2,0 mm Alu-Blech   13  15  22  26  30  33 
1,0 mm Stahlblech   11  17  23  30   32  35  38 
2,0 mm Stahlblech   17  23  30  32  35  38  41 

In der Regel sind Kapselungen schall absorbierend ausgekleidet. Die Absorptionswerte bei unterschiedlichen Absorberdicken und Materialien lauten:


Frequenz  63   125   250   500   1000  2000  4000  
60 mm Mineralwolle   0,05   0,1   0,25  0,8  0,9  0,85  0,8 
100 mm Mineralwolle   0,1  0,2  0,4  0,8  0,9  0,85  0,8 
10 mm PU – Schaum   0,01  0,05  0,08  0,25  0,41  0,82  0,74 
50 mm PU - Schaum   0,05  0,2  0,62  0,76  0,76  0,75  0,74 

1. Einschalige Konstruktion

Kapselkonstruktion  nicht schall absorbierend ausgekleidet  
Flächengewicht der Kapselwand   5 – 15 kg/ m² 
Abdichtung/ zulässige Öffnungsfläche   kleiner 5% der Kapseloberfläche  
A - Schalldruckpegelreduzierung   5 – 15 dB je nach Schallspektrum 

Je nach stärke der Kapselwand und Auswahl der Absorber auf der Innenseite der Kapsel, werden nachfolgende Schalldruckpegelreduzierungen der Maschine bzw. Anlage erreicht:


Kommt als Absorber Mineralwolle zum Einsatz, wird häufig als Schutz gegen mechanische Beschädigungen ein 1,0 mm dickes Lochblech als Innenschale eingebaut. Lochblech mit einem Lochanteil von mehr als 35 % gilt als akustisch neutral.
Das Lochblech wird zusätzlich mit einem Faservlies hinterlegt, um ein Ausrieseln der Mineralwolle zu verhindern.

Sollte das Absorptionsmaterial zusätzlich gegen Verschmutzung geschützt werden, so kann dieses durch eine Folienabdeckung geschehen. Hier müssen allerdings Dämpfungsverluste in Abhängigkeit des Flächengewichtes der Folie beachtet werden.


Kapselkonstruktion  einschalige schall absorbierende Wand 
Flächengewicht der Kapselwand   5 - 15 kg/ m⊃2;  
Abdichtung/ zulässige Öffnungsfläche   kleiner 0,5% der Kapseloberfläche  
A - Schalldruckpegelreduzierung   7 - 25 dB je nach Schallspektrum  

Kapselkonstruktion  einschalige schall absorbierende Wand 
Flächengewicht der Kapselwand   20 - 25 kg/ m⊃2;  
Abdichtung/ zulässige Öffnungsfläche   kleiner 0,1 % der Kapseloberfläche 
A - Schalldruckpegelreduzierung   10 - 30 dB je nach Schallspektrum  

2. Zweischalige Konstruktion

Kapselkonstruktion  zweischalige mit schall absorbierender Wand oder einschalig schwere Wand - Mauerwerk 
Flächengewicht der Kapselwand   5 - 10 kg/m⊃2;, einschalig etwa 400 kg/m⊃2;  
Abdichtung/ zulässige Öffnungsfläche   kleiner 0,01 % der Kapseloberfläche  
A - Schalldruckpegelreduzierung   20 - 40 dB je nach Schallspektrum  

Kapselkonstruktion  zweischalige mit schall absorbierender Wand oder einschalig schwere Wand - Mauerwerk 
Flächengewicht der Kapselwand   10 - 15 kg/m⊃2;, einschalig etwa 400 kg/m⊃2;  
Abdichtung/ zulässige Öffnungsfläche   Durchführungen und Demontierbarkeit vermeiden!  
A - Schalldruckpegelreduzierung   30 - 50 dB je nach Schallspektrum 

Kommt als Absorber Mineralwolle zum Einsatz, wird häufig als Schutz gegen mechanische Beschädigungen ein 1,0 mm dickes Lochblech als Innenschale eingebaut. Lochblech mit einem Lochanteil von mehr als 35 % gilt als akustisch neutral. Das Lochblech wird zusätzlich mit einem Faservlies hinterlegt, um ein Ausrieseln der Mineralwolle zu verhindern.
Sollte das Absorptionsmaterial zusätzlich gegen Verschmutzung geschützt werden, so kann dieses durch eine Folienabdeckung geschehen. Hier müssen allerdings Dämpfungsverluste in Abhängigkeit des Flächengewichtes der Folie beachtet werden.


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